Netzwerkdurchsetzungsgesetz: Zensur ja, Interesse an Diskussion nein

Der Deutsche Bundestag hat am heutigen Freitag trotz massiver Kritik in der ersten Lesung das Netzdurchsetzungsgesetz (NetzDG) von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) beraten. Die Piratenpartei lehnt den heute eingebrachten Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken in der jetzigen Form entschieden ab. Der Gesetzentwurf wurde bereits ausführlich kommentiert. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung Betreiber sozialer Netzwerke dazu verpflichten, potenziell strafbare Äußerungen auf ihren Plattformen innerhalb streng vorgegebener Zeitfristen zu löschen. Privaten Anbietern wird somit eine Prüfpflicht übertragen, also die Einordnung in zulässige und möglicherweise strafbare Äußerungen, die nicht leicht umzusetzen ist. Bisher wird dies sorgfältig von ordentlichen Gerichten durchgeführt. In der geplanten Formulierung des Entwurfs ist davon auszugehen, dass mehr gelöscht wird als rechtlich notwendig ist. Anbieter werden eine strittige Aussage lieber entfernen, als das Risiko eines Bußgeldes von bis zu 50 Millionen Euro zu riskieren. Automatisierte Zensur-Algorithmen bieten sich dann schnell als scheinbar elegante Lösung für ein wie vom Gesetz gefordertes „wirksames und transparentes Verfahren“ an. Es widerspricht dem Gedanken des Rechtsstaats, gerichtliche Überprüfungen durch private Zensur zu ersetzen Anja Hirschel, Spitzenkandidatin der Piratenpartei Deutschland für die Bundestagswahl, formuliert punktgenau: „Wir stehen für die freie Meinungsäußerung, aber ebenso ist die Würde des Menschen für uns das schützenswerteste Gut. Dazu gehört, dass eine Verfolgung von Straftatbeständen auch im Internet möglich sein muss, aber unter Beachtung der Freiheitsrechte, die das Grundgesetz uns garantiert. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz jedoch bedeutet Zensur durch Privatunternehmen ohne richterliche Kontrolle. Dies können und dürfen wir als freiheitliche Gesellschaft nicht einfach hinnehmen – egal mit welcher blumigen Begründung.“ „Ein Gesetz, das Plattformen nahelegt, vermeintlich strafbare Meinungen voreilig zu löschen, ohne gleichzeitig auch das Löschen erlaubter Inhalte zu sanktionieren, führt zu einem asymmetrischen Anreiz der Plattformbetreiber. Dies wird eine Selbstzensur zur Konsequenz haben, die nur noch Mainstream-Meinungen zulässt. Diese Art von Unterdrückung strittiger Kommentare ist auf jeden Fall zu vermeiden“ ergänzt Sebastian Alscher, Spitzenkandidat der Piratenpartei Deutschland für die Bundestagswahl. Das Gesetz muss erheblich nachgebessert werden Den erheblichen Änderungsbedarf bestätigt – ebenso wie zahlreiche unabhängige Verbände – auch die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön, wenn Sie fordert, dass das Gesetz erheblich nachgebessert werden müsse. Schliesslich sei das Ziel nicht Zensur, sondern Opfern von Hass zu ihrem Recht zu verhelfen. „Dass Herr Maas diesen Gesetzentwurf dem Bundestag zur Anhörung vorlegt, obwohl der Antrag zur Notifizierung bereits bei der EU-Kommission vorgelegt wurde zeigt außerdem , dass die Entscheidung des Bundestages für ihn nur eine Formsache zu sein scheint. Eine tatsächliche Möglichkeit der kritischen Auseinandersetzung wird von Anfang an als entscheidungsirrelevant angesehen“ so Patrick Schiffer, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. „Der nun in Eile eingebrachte Vorstoß stellt aber einen erheblichen Eingriff in unsere Grundrechte dar. Anstatt ihn in aller Schnelle zu beschliessen, muss der Entwurf sorgfältig überarbeitet und die möglichen Folgen intensiv diskutiert werden. Und das nicht vor halb leeren Sitzreihen!“, so Schiffer weiter. Weitere Quellen Netzpolitik.org: Bundestagsdebatte: Maas findet sein Hate-Speech-Gesetz gut, alle anderen wollen Änderungen EU Kommission: Notifizierungsangabe NetzDG

Chelsea Manning cumpriu quase sete anos de pena em uma prisão militar e foi liberada hoje

por: Mila Holz, André Sobral, Guilherme Garcia Chelsea integrava o Serviço de Inteligência do exército americano desde 2007. No ano de 2010, a jovem forneceu mais de 700 mil arquivos secretos, entre eles 250 mil telegramas diplomáticos, para o Wikileaks. Ela tinha acesso aos dados, pois trabalhava como analista de inteligência em Bagdá, Iraque. Os vazamentos provocaram uma tempestade na diplomacia mundial, assim como a ira das autoridades dos EUA. Ela foi presa em maio de 2010 por ter relação com a divulgação de um vídeo que registrou um ataque feito pelos Estados Unidos em Bagdá, em 2007, que causou a morte de jornalistas da Reuters (Saeed Chmagh e Namir Noor-Eldeen), além de ferir outros civis, incluindo duas crianças. Em julho do mesmo ano, Chelsea foi encarcerada em uma solitária da prisão militar em Quantico (no estado de Virgínia). As condições de detenção de Manning em Quantico eram desumanas e ilegais – apesar de ter sido acusada, não lhe foi permitido falar com um juiz. Permaneceu presa, contra qualquer possibilidade de impetração do seu direito de habeas corpus. Em 2011, Chelsea foi transferida de Quantico para a prisão de Fort Leavenworth, no Kansas, onde ficou até seu julgamento. No ano seguinte, a ONU afirmou que Manning estava sendo submetida a um “tratamento cruel e degradante”. Posteriormente, foi confirmado que a jovem tentara suicidio por duas vezes. O julgamento de Manning só começou efetivamente em 2013, ainda que estivesse detida desde 2010. Antes de sua condenação (de 35 anos), parecia inteiramente provável que ela passaria o resto da vida atrás das grades. Ela foi acusada de “ajudar o inimigo” – algo que lhe resultaria em prisão perpétua – mas não foi condenada por esse crime. Manning foi punida principalmente por violar a Lei de Espionagem e por roubar propriedade do governo dos EUA, além de também ter sido dispensada com desonra do serviço militar, perdendo todo o salário e subsídios. A juíza reduziu sua pena em 112 dias porque ela sofreu maus tratos na prisão de Quantico. A pena também foi reduzida porque Manning já estava presa há alguns anos. No total, foram 1.294 dias de crédito. Entretanto, a Casa Branca anunciou em 17 de janeiro de 2017 que sua pena foi comutada pelo presidente Barack Obama. Chelsea foi solta hoje. Dos militares até os hackers guerrilheiros – uma perspectiva social sobre o Hacking Os computadores surgiram para atender as necessidades militares e administrativas dos Estados. Inicialmente, eles eram máquinas de calcular gigantescas, do tamanho de salas, que possibilitavam a contagem nos censos e a precisão das bombas atiradas pela artilharia nas guerras. Em 1943, o presidente da IBM chegou a prever que haveria mercado para apenas cinco computadores em todo o planeta, e até os anos setenta a imagem de computadores era a de rivais da inteligência humana na ficção científica, ideia que só reforçava a imagem desses aparelhos como ferramentas de dominação e controle. Por muito tempo, empresas gigantescas e elitistas como a IBM ignoraram os computadores pessoais como … Continue reading

Welttag gegen Homophobie: PIRATEN fordern Taten statt Worte

Die Piratenpartei Deutschland setzt sich zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie am 17. Mai im besonderen Maße dafür ein, dass die Bundesregierung endlich die Rechte queerer Menschen wahrnimmt. Weiterlesen

Nackt im Netz durch Surfprotokollierung?

Im Grundsatz-Rechtsstreit des PIRATEN-Abgeordneten Patrick Breyer gegen die Vorratsspeicherung der Internetnutzung (auch Surfprotokollierung oder Internet-Tracking genannt) hat der Bundesgerichtshof heute eine Entscheidung verkündet (Az. VI ZR 135/13). Danach muss sich das Landgericht Berlin erneut mit dem Fall befassen.

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Berechtigte Zweifel an neuen Stromautobahnen

Am 08. Mai stellte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA), auf einer Pressekonferenz den Jahresbericht 2016 seiner Behörde vor. Neben ausführlichen Aussagen zur Entwicklung der großräumigen IT-Infrastruktur, z…

Beste Piraten,

Afgelopen dinsdag is het nieuwe bestuur voor het eerst bijeengekomen om op Mumble te vergaderen.
We hebben over een groot aantal zaken gesproken, een eerste taakverdeling gemaakt en een planning gemaakt voor de komende weken.

De notulen zijn voorlopig hier te vinden en zullen later ook in uitgewerkte vorm op de wiki pagina komen.

Veel mensen die in de afgelopen tijd onmisbaar zijn geweest door hun harde werk tijdens en voor de campagne hebben na de verkiezingen bij het bestuur aangegeven hun taken over te willen dragen om het wat rustiger aan te gaan doen of om zich lokaal te gaan richten op de gemeenteraadsverkiezingen.

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Het bericht Update van het bestuur verscheen eerst op Piratenpartij.

Liebe Piratinnen und Piraten, liebe NewsletterempfängerInnen, Regulär würde die nächste Nationalratswahl spätestens im September 2018 stattfinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie vorgezogen wird, ist jedoch groß. Die klimatischen Spannungen in der SPÖ/ÖVP-Bundesregierung verschärfen sich zusehends, so dass wir täglich mit der Ankündigung vorgezogener Wahlen rechnen müssen. Aber egal, wann nun tatsächlich gewählt wird – es ist höchste Eisenbahn, sich vorzubereiten und … weiterlesen →

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Scharfe Kritik an Geheimhaltung von Sicherheitslücken

Die Piratenpartei Deutschland setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Computersysteme und sensible Infrastrukturen grundlegend besser geschützt werden und fordert neben dem flächendeckenden Einsatz von Open Source Software, dass Geheimdienste und Staaten keine elektronische Kriegsführung einsetzen und ihrer Verantwortung für die Gewährleistung eines sicheren Netzes gerecht werden. Weiterlesen